Generalunternehmung AG

Garderobenerweiterung Stadion Liebefeld

Projektierung   2014 - 2015
Ausführung   Voraussichtlich 2016
Bauzeit   ca. 8 Monate
Bausumme   ca. 1.3 Mio CHF
Raumprogramm   4 Garderoben, Arzt/Sanität, Waschen, Technik, Vorzone
Zone
  ZöN, Zone für Öffentliche Nutzung
Grundstückfläche
  7'500 m2
Total Geschossfläche GF
  313 m2
Gebäudevolumen GV
  659 m3
Zahlen und Fakten schliessen
Auf der Schul- und Sportanlage Liebefeld fehlen heute zahlreiche Garderoben, um der immer grösser werdenden Zahl der Sporttreibenden mit sauberer Alters-/Geschlechtertrennung gerecht zu werden. Weiter genügen die bestehenden Sanitätsräumlichkeiten nicht mehr den heutigen Vorschriften und rollstuhlgerechte Garderoben fehlen gänzlich. Daher sollten die bestehenden Garderoben durch eine Erweiterung oder einen Neubau ergänzt werden.

Die erste Mannschaft des heimischen FC Köniz spielt in der 1. Liga Promotion, was diverse Auflagen für die Garderobenanlagen mit sich bringt. Bei einem Neubau sollten jedoch auch gleich die strengeren Regeln für einen allfälligen Aufstieg in die Challenge League berücksichtigt werden. Somit können gleichzeitig Anlässe mit grösseren Mannschaften trotz neuen Auflagen weiter durchgeführt werden. Zusätzlich soll die Anlage endlich auch für Leichtathleten und Behindertensportler über optimale Umzugsmöglichkeiten verfügen.

Mit einem flachen, in den Hang gegrabenen, im Baugesuchsverfahren provisorisch MINERGIE-P zertifizierten Neubau, sollen oben genannte Anforderungen erfüllt werden, ohne den benachbarten Gebäuden die Sicht zu nehmen. Durch ein Grünstreifen mit bestehendem Baum hebt sich der Neubau gänzlich von der bestehenden Anlage architektonisch ab und erhöht zudem die Sicherheit der Spieler bei grösserem Zuschaueraufkommen. Der Holzbau steht auf einem hohen Betonsockel, was einerseits der Robustheit des Gebäudes Ausdruck bringt, andererseits den hölzernen Körper schweben und ihn elegant leicht erscheinen lässt. Die auskragenden Fenster passen sich diesem Bild an. Durch ihre Tiefe und die Anordnung über Kopf sollen sie, trotz guter Belichtung und Ausblick von innen, die Privatsphäre der Benutzer schützen.
Auch im Innern sollen die Materialien einerseits die Architektur unterstreichen, andererseits robust, pflegeleicht im Unterhalt und ökologisch sinnvoll sein. Die Grundrissorganisation hält sich ganz an einen optimalen Ablauf eines Fussballspiels der höchsten Klasse, aber auch der klaren, eindeutigen Trennung der Geschlechter sowie Lehrer und Schüler. Durch die verglaste Vorzone soll nebst der optimalen Lichtführung auch die Sicherheit erhöht werden.
 
Standort   Jägerweg 17, 3097 Liebefeld
 
Bauherrschaft   Gemeinde Köniz, Abteilung Gemeindebauten, Landdorfstrasse 1, 3098 Köniz
 
Architektur   MLG Technik AG, Zikadenweg 27a, 3006 Bern
Mitarbeit: Benjamin Vögeli